Das Fahren mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil ist heutzutage nicht mehr so beschwerlich wie noch vor 20 Jahren. Moderne Turbobieselmotoren lassen auch große Wohnmobile mühelos mit dem Verkehr mitfließen. Kleinere Wohnmobile sind in ihrem gutmütigen Fahrverhalten durchaus mit großen Vans vergleichbar. Die Fortschritte in der Sicherheitstechnik geben auch dem Wohnwagen eine hohes Maß an Sicherheit. Elektromechanische Stabilitätseinrichtungen halten den Wohnwagen in der Spur. Diesem technischen Fortschritt hat auch der Gesetzgeber Rechnung getragen. So können heute rund 80 Prozent der Wohnwagen mit Tempo 100 über deutsche Autobahnen gezogen werden und auch schwere Reisemobile zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen dürfen diese Geschwindigkeit fahren. Wünschenswert wäre es, wenn der Gesetzgeber diese Wohnmobile konsequenterweise auch aus dem Überholverbot für LKW ausnehmen würde. Die Unfallzahlen mit Personenschäden von Wohnwagen und Wohnmobilen sind im Vergleich zu anderen Fahrzeugen erfreulich gering. Auch wenn die jährlich widerkehrenden Bilder von Unfällen mit Wohnwagen zur Feriensaison einen anderen Eindruck erwecken - es handelt sich hierbei überwiegend um Sachschäden. Denn in einem Wohnwagen darf sich während der Fahrt niemand aufhalten.
Zur Vermeidung von ärgerlichen Bagatellschäden und Beulen am Fahrzeug gilt es dennoch einige Tipps zu beachten.